Dein erster Kreditvertrag liegt vielleicht schon zehn oder fünfzehn Jahre zurück. Die Laufzeit neigt sich dem Ende zu – und auf einmal steht die nächste Entscheidung an: Wie geht’s weiter mit der Finanzierung? Wer sich dann nicht früh genug drum kümmert, landet oft automatisch bei der Anschlusslösung der Hausbank. Klingt bequem, ist aber nicht immer das Beste – weder bei den Konditionen noch bei der Flexibilität.
1. Verlängern bei der Hausbank (Prolongation)
Das Einfachste zuerst: Deine Bank macht dir ein Angebot zur Anschlussfinanzierung. Das ist bequem und geht schnell, aber oft nicht sonderlich günstig. Gerade in Zinsphasen wie jetzt lohnt es sich, Angebote zu vergleichen. Wer hier blind unterschreibt, lässt möglicherweise tausende Euro auf dem Tisch liegen.
2. Umschuldung zu einer anderen Bank
Du musst nicht bei deiner alten Bank bleiben. Eine Umschuldung kann sich lohnen, wenn andere Anbieter bessere Konditionen haben. Auch Sonderwünsche wie längere Zinsbindung oder mehr Flexibilität lassen sich oft besser umsetzen. Wichtig: Nebenkosten wie Grundbuchumschreibung mit einrechnen – aber selbst die sind oft schnell wieder drin, wenn der Zins passt.
3. Forward-Darlehen abschließen
Dein Darlehen läuft erst in ein, zwei oder drei Jahren aus? Dann kannst du dir schon heute die aktuellen Konditionen sichern – mit einem Forward-Darlehen. Je nach Anbieter geht das bis zu 60 Monate im Voraus. Klar, das kostet einen kleinen Aufschlag – aber der kann sich lohnen, wenn die Zinsen in der Zwischenzeit steigen.
Mein Tipp:
Mach nicht einfach da weiter, wo du aufgehört hast. Gerade bei der Anschlussfinanzierung steckt viel Potenzial. Ich schaue mit dir, welche Variante zu deinem Leben passt, wie du die Rate stabil hältst und welche Bank dir das beste Gesamtpaket macht.
Du willst wissen, was für dich gerade sinnvoll ist? Dann lass uns das gemeinsam durchgehen.
